Schiffsumzug nach Greifswald (2006)

Aus KramerOnTour

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Ein Holz-Segelschiff war gekauft, ein Werftliegeplatz in Greifswald gemietet und eine Wohnung hatte ich mittlerweile auch dort gefunden. Zuerst kam der Umzug des Schiffes aus dem Hafen Emdens nach Greifswald an die Reihe. Der Verkäufer sagte zu, das Verladen zu Übernehmen. So musste ich nur das Schiff am Bestimmungsort in Empfang nehmen.

Inhaltsverzeichnis

Sonntag, 24.09.

Mein Bruder, meine Großcousine und ihr Freund halfen mir mit dem Schiff in Greifswald. Ich fuhr also mal wieder zuerst nach Offenbach. Mittlerweile kannte ich die Strecke Augsburg-Offenbach wie im Schlaf. Nur schlafen kann ich im Zug nicht wirklich.

Montag, 25.09.

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An diesem Tag wurde das Schiff in Emden auf den Spezialtransporter verladen. Über Nacht würde er dann nach Greifswald fahren. Wir nahmen uns den Tag Zeit und fuhren gemütlich mit dem Auto meiner Großcousine nach Greifswald. Am späten Nachmittag trafen wir an der Jugendherberge Greifswald ein. Nach ein Wenig Diskussion über Mitgliedsausweise und Seniorentarife waren wir eingecheckt.
SchiffsumzugNachGreifswald2006_Liegeplatz.jpg

Wir fuhren nochmal zur Werft raus, ich musste noch mitgebrachte Werkzeuge und Materialien ins Lager einräumen. Wir bereiteten die Lager-Hölzer vor, auf denen das Schiff stehen würde, und stellten Stützpfosten bereit, mit denen das Schiff dann abgepallt wurde. Nun fehlte nur noch das Schiff.

Meine Helfer lud ich am Strandbad von Eldena ab, sie wollten ein Wenig aufs Meer gucken. Ich fuhr zu meinem zukünftigen Vermieter. Nach einer kurzen Wohnungsbesichtigung wurden wir uns schnell einig. Bis zum Einzug Anfang November würde das Haus fertig gebaut sein. Der Preis stimmte, nur der Vertrag war noch nicht fertig. Dann eben per Post.

Ich holte meine Helfer wieder vom Strand ab. Wir streiften noch durch Eldena und Wieck, bevor wir uns in die Jugendherberge begaben. <div style="clear:both" />

Dienstag, 26.09.

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Als wir zur Werft fuhren stand der Tieflader mit meinem Schiff schon auf dem Parkplatz der Zufahrt zum Hafen. Etwas später als vereinbart kam der Kran. Der Kranführer klärte mit dem LKW-Fahrer wohin er fahren musste. Der Kran hob das Schiff dann über die Werftgebäude von der Straße auf den LiegeStellplatz. Wir pallten das Schiff ab, und der Kran fuhr wieder ab. Knapp zwei Stunden dauerte alles, dank meiner Aufregung aber waren es gefühlte zwei Tage. Bilder gibts leider auch nicht, weil meine Kamera streikte. Dann wurde noch schnell alles bezahlt, der Kran, der Liegeplatz, der Transporter.

Den Nachmittag verbrachten wir damit, das Schiff abzudecken. Das klingt eigentlich ganz einfach, aber ist gar nicht so ohne. Wir waren zu viert, und es dauerte einige Stunden. Mit dem Ergebnis war ich auch nicht ganz zufrieden, aber es ging nicht besser. 9m Schiff in 2m Höhe sind einfach was anderes als ein Sandkasten :)

Nach einem gemütlichen Bummel durch die Altstadt von Greifswald verweilten wir noch im schwimmenden Restaurant der Pommerania. Es war zwar schon recht kühl, aber man kann da so schön draussen sitzen und in den Museumshafen blicken. <div style="clear:both" />

Mittwoch, 27.09.

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Rückfahrt war heute angesagt. Gemütlich checkten wir aus der Jugendherberge aus. Den geplanten Besuch am Strand liessen wir ausfallen, das Wetter war nicht so einladend. Nach einigen Stunden Autobahnfahrt erreichten wir wieder Offenbach. Mein Bruder fuhr gleich weiter nach Heidelberg, wo er derzeit eine Fortbildung macht. Ich besuchte nochmal meine Mutter, packte meinen Kram zusammen und fuhr noch am Abend zurück nach Augsburg. Gegen 23:00 schloß ich meine Wohnungstür auf.

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