Sassenberg zum Arbeiten (2005)

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Sassenberg liegt im Münsterland, unweit von Warendorf. Die Hauptstelle meines derzeitigen Arbeitgebers befindet sich hier. Übernachtet wird in Warendorf, doch auch der Ort hat keine echten Glanzlichter zu verzeichnen. Wenigstens fliesst die Ems hindurch!

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Inhaltsverzeichnis

Anreise, 18.05.

Wie üblich ging es mit dem Mietwagen die 650km über die Autobahn. Nur fuhr ich nicht selbst, sondern mein Nachfolger. Nach 6 Stunden waren wir im Hotel "Im Engel", das uns prompt weiterschickte zum Hotel "Johann", für die erste Nacht war "Im Engel" kein Platz mehr frei. Also zum "Johann" 5 Minuten quer durch die Stadt gelaufen und eingecheckt.

Nach dem Abholen des Autos haben wir noch einen kleinen Rundgang gemacht und sind im D.R.I.P. eingekehrt, dem Dublin Road Irish Pub. Das einzige mir in Warendorf bekannte Lokal, das einen Besuch wert ist. Natürlich war nix los am Montag abend, aber das war auch gut so.

Dienstag, 19.05.

Nach dem Frühstück und dem Auschecken sind wir zur Niederlassung gefahren. Den ganzen Tag haben wir uns Information in die Ohren stecken lassen und Anderen ebensolches angetan. Abends wollten wir uns mit Kollegen aus Augsburg treffen, die waren aber noch am Arbeiten, als wir "Im Engel" eingecheckt hatten und vom Essen zurück waren. Ich habe mich dann zurückgezogen und mit dem Lernen für den SBF See angefangen. Was für ein trockener Stoff. Und das trotz Seefahrt!

Mittwoch, 20.05.

Nach dem Frühstück ging das Information-In-Die-Ohren-Stopfen weiter. Unter anderem vernahmen wir eine Einladung zum Geburtstagsfest eines Kollegen im D.R.I.P. Da konnten wir nicht ablehnen. Nach dem Abendessen warteten wir im Pub auf die Kollegen. Als er sehr voll war, kamen die ersten Kollegen. Der Karaoke-DJ hatte schon seine Höllenmaschine aufgebaut und sorgte mit einem bunten Liederprogramm für Stimmung. Puh. Anstrengend. Aber das Karaoke stand noch bevor.

Nach der ersten Runde Karaoke musste ich meinen Ohren ein Wenig Entspannung gönnen und bin erstmal raus auf die Strasse. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, wäre ich draussen geblieben. Aber so musste ich wieder da rein. Wir haben reichlich gelästert über die Anwesenden und die Musik, und auch den Kollegen pünktlich hochleben lassen. Kurz vor der Sperrstunde haben wir die Feierlichkeit verlassen und das Hotel aufgesucht.

Donnerstag, 21.05.

Am letzten Tag haben wir uns den Vormittag noch Information um die Ohren gehauen. Den frühen Nachmittag waren wir dann fertig damit. Zur Entspannung haben wir einen Spaziergang durch Warendorf gemacht, an der Ems entlang. Schöne Ecke, und ich wieder kein Boot dabei. Dann muss ich eben mit Boot wiederkommen.

Abends hatten wir uns mit Kollegen aus Augsburg und Sassenberg verabredet, leider kam nur einer. Die anderen waren wegen eines Liefertermins noch am Arbeiten. Und wieder war ein Abend mit viel Gerede vergangen.

Heimreise, 22.05.

Nach dem Auschecken haben wir noch einen letzten Termin bei einem Lieferanten wahrgenommen. Kurze Werksbesichtigung, und mit einem Kaffee ausklingen lassen. Dann wieder 650km Autobahn nach Süden. Problemlos, wie üblich.

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