Aus KramerOnTour
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Donnerstag, 08.06.
Gegen 11:00 starten wir Uecker aufwärts. Das Wehr in Torgelow ist nur für leichte Boote ohne Gepäck vernünftig passierbar, wir quälen uns ganz ordentlich. Ca. 16:00 erreichen wir das Ukranenland, ein nachgebautes Slawendorf, in dem altertumspflegende Enthusiasten leben. Der Nachbau eines Slawenbootes liegt an der Anlegestelle, es kann mit Gruppen gerudert werden. Nach einem 1,5h-Rundgang fahren wir zurück nach Torgelow zur Paddlergilde. Dort schlagen wir unser Zelt auf dem Gelände auf. Wir entscheiden uns, die Fahrt nicht wie geplant in Prenzlau, sondern in Pasewalk zu beenden. 46km gegen den Strom waren mir einfach zu viel. Und wie man uns dann auch noch sagte, sei das letzte Stück in Prenzlau selten befahrbar.
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Freitag, 09.06.
Ich wurde sehr früh von Schülern geweckt, die am anderen Ufer lautstark ihr Abitur feierten. Etwa 9:45 begab ich mich aufs Wasser, während Karsten noch ein wenig bummeln wollte. Er würde mich schon einholen, da waren wir uns einig. Nach dem Passieren des Ukranenlandes kam mir das Slawenboot entgegen. Mit so einem Boot voraus wird die Uecker plötzlich sehr schmal.
Wir erreichten ca. 15:30 Pasewalk. Karsten rupfte schnell sein Boot auseinander, dann zog er los zum Bahnhof. Bis er damit zurückkam war Dank leichtem Wind und viel Sonne alles trocken und schnell abreisebereit gepackt. Wir fuhren dann mit dem Auto nach Prenzlau und übernachteten dort beim SV Uckermark. Der Verein bereitete gerade seine Drachenboot-Regatta vor, für den Samstag wurden Hunderte Paddler aus aller Welt erwartet. Man sollte sich öfter vorher informieren, was an den Orten so passiert, bevor man dort ankommt. Wir mussten also früh verschwinden, der Platz wurde für die Boote gebraucht.
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Samstag, 10.06.
Noch vor dem Frühstück fuhren wir ab. Erste Mannschaften tauchten auf. Um 9:00 hielten wir fürs Frühstück an einem Supermarkt und traten 10:15 die Heimreise an. Etwa 16:00 parkten wir das Auto vor Karstens Zuhause. Karsten musste am folgenden Tag zur Frühschicht, so endete der Tag recht früh.
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Sonntag, 11.06.
Bevor er zur Arbeit fuhr, setzte mich Karsten am Bahnhof in Saal (Donau) ab. Nach weiteren Gepäckwuchtaktionen und der Bettelvorsprache im Augsburger Bahnhof kam ich ca 10:30 wieder bei mir zu Hause an. Trotz teilweise schlechten Wetters eine sehr schöne Reise, vor allem das Revier hat einige wunderschöne Ecken zu bieten.
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