Hamburg-Bremen-Offenbach (2006)
Aus KramerOnTour
Ein paar Termine in Hamburg und die Neugierde auf ein weiteres Gesicht zu einem Yohoho!-Kapitän trieben mich nach Norddeutschland. Auf dem Rückweg lag dann die alte Heimat, mit dem Geburtstag meines Bruders als Besuchsanlass. Da das Wetter alle Paddelversuche mit reichlich Schnee und Eis vereitelte, hatte ich auch genug Zeit.
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Donnerstag, 09.03.
Mit viel Pufferzeit geplant (weil ICE gewählt) sollte es um 5:45Uhr mitten in der Nacht zum Bahnhof gehen. Daraus wurde dann nichts, so dass diesmal ich statt des Zuges für Verspätung sorgte. Eine Stunde später ging es dann ab nach Hamburg, Hbf. Den Preis der Reise drückte eine Promotion-Aktion der Bahn mit McDonalds: 4 Tickets für beliebige Fahrten in Deutschland für 99,-EUR. Also 24,75 für eine einfache Fahrt. Billiger geht nicht.
Ohne nennenswerte Verspätung erreichte der Zug das Ziel, und ich konnte noch vor dem ersten Termin die Fahrkarte für die Weiterfahrt nach Bremen erstehen. Die S-Bahn brachte mich dann nach Bergedorf, wo ich am Bahnhof einen Bootswagen für meinen Klepper in Empfang nehmen sollte. Nur 10 Minuten nach dem geplanten Zeitpunkt kam ich dort an. Der Bootswagen wurde nach einem Anruf prompt geliefert, und ich war wieder im Zeitplan.
Am Bahnhof in Bergedorf erstand ich noch eine Reservierung für den Zug nach Offenbach. Dank Cebit-Messe in Hannover gar nicht so leicht. Die Fahrt von Bremen nach Offenbach wurde kurzerhand eine Stunde vorverlegt, denn im überfüllten ICE 2,5 Stunden stehen ist nicht mein Ding. Dafür ist der Zug zu teuer.

Rechtzeitig für die Rückfahrt war die Besichtigung abgeschlossen. Es hat seinen Charme, das Boot. Aber für meine Zwecke ist es definitv nicht geeignet. Zu niedrig, vor allem im Vorschiff. Dazu ist der Zustand schlechter, als es auf den Bildern im Internet den Anschein machte.
Von Tornesch ging's dann entspannt wieder zum Hamburger Hauptbahnhof und von dort nach Bremen. Simeon, alias Ponder, erwartete mich am Bahnsteig. Zusammen liefen wir zu seiner Studenten-Bude, in einem der renomiertesten Viertel Bremens gelegen. Das Dachgeschoss eines Reihenhauses teilen sich die drei Bewohner derzeit, in typischer Studenten-WG-Manier. Nach einem üppigen Abendessen und reichlich Schwätzen endete der Tag im Schlafsack. <div style="clear:both" />
Freitag, 10.03.
Nach ausgiebigem Frühstück zu Studenten- und Mischa-freundlicher Uhrzeit haben Simeon und ich einen Stadtrundgang gemacht. Das Wetter war bescheiden, aber die Innenstadt ist sehr freundlich und interessant gemacht. Am Weser-Ufer liegt ein Pfannkuchen-Schiff, ein altes Holzschiff (2-Mast-Bark?) mit einem auf Pfannkuchen spezialisierten Restaurant. Das 2. Frühstück war gesichert, und der Rest der Stadt bis zum frühen Abend erkundet.
Für den Abend hatten Kommilitonen von Simeon zum Spiele-Abend geladen, den ich natürlich nicht ablehnte. Nach vielen spassigen Stunden mit reichlich Spiel und Gaumenfreuden kehrten wir durch die nächtliche Stadt zurück.
Samstag, 11.03.
Da in Bremen gerade eine Messe für Refit klassischer Yachten stattfand, wollten wir uns dort mal umschauen. Allerdings dauerte das Studenten-Frühstück lange genug, um die Zeit bis zur Abfahrt deutlich zu kurz für einen Messebesuch werden zu lassen. So schwätzten wir einfach bis es Zeit für's Aufbrechen war.
Der IC kam pünktlich in Hannover an, und der ICE war nicht so gnadenlos überfüllt, wie es die Cebit erwarten lies. Gemütlich ging's dann bis nach Offenbach. Etwa eine halbe Stunde vor vereinbarter Zeit traf ich bei meinem Bruder ein. Für den Abend zum Reinfeiern hatten sich ein paar Gäste angesagt, entsprechend vorbereitet war alles. In gemütlicher Runde wurde gefeiert bis zum frühen Morgen.
Sonntag, 12.03.
Den ganzen Sonntag bis zum Montag morgen durchgehend Geburtstag feiern. Das war ein Fest, mit allem was man sich wünschen kann. Nur Ruhe und Entspannung waren nicht drin. Erst nachdem der letzte Gast aufgewacht und hinausgeleitet war, endete das Fest wirklich. Nicht sooo spät, aber immernoch früh genug :)
Montag, 13.03.
Aufräumen, sauber machen, erholen. Am Nachmittag war alles erledigt, so testeten wir ein Geburtstagsgeschenk ausgiebig: Battlefield 2. Ego-Shooter mit vielen Zusatz-Möglichkeiten.
Gegen Abend besuchten wir Monaco in seiner neuen Wohnung. Noch nicht ganz fertig renoviert, aber schon ein echtes Schmuckstück. Und bei dem Preis ein echtes Schnäppchen in Offenbach. So ein Glück, der Kerl.
Danach sind wir weiter zu Muttern, ein paar Stunden Katzen kraulen und schwätzen. Recht früh ging's zurück zum Schlafen. Ich habe noch ein Wenig die Maps von Battlefield erkundet, auch wenn das Spiel selbst nicht so mein Fall ist. Aber die Fahrzeuge sind gut gemacht.
Dienstag, 14.03.
Wie immer spät aufstehen und es ruhig angehen lassen. Mittags sind wir dann zu Danny und Elko, deren Wohnung begutachten und noch mal eine Runde Katzen kraulen. Den Zug erreichte ich von dort auch gemütlich, und planmässig ging's nach Hause.
In Würzburg traf ich eine Studentin der Kunsthistorik aus Heidelberg, die nach Florenz unterwegs war. Da wäre ich gern mitgefahren. Jedenfalls viel Spass da unten im Süden, auch wenn es nicht das T-Shirt-Wetter hat, dass es haben sollte. Der Tipp mit dem VRN ist jedenfalls goldrichtig :)

