Dänische Wieck (2007)

Aus KramerOnTour

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Eine Woche Sonne. Ohne Paddeln. Der Druck war groß. Als Holger mal wieder auf der Werft herum lief, vereinbarten wir einen Treff zum Paddeln am Sonntag, den 15.04.2007. Einfach mal den Ryck runter und raus in die Wellen, so nach Ludwigsburg rüber. Schön.

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DaenischeWieck2007_Holzkajak.jpg

Ich baute meinen Puffin noch auf, als Holger auf die Werft kam. Sein Stolz, ein wunderschönes Seekajak aus Sperrholz, ruhte den Winter über in der Werfthalle. Das selbstgebaute Boot musste nur abgestaubt werden und war sofort startklar. Gegen 11:30 waren wir auf dem Wasser.

Eine kurze Runde flussaufwärts, dann ging es gemütlich bis nach Wieck. Hier machten wir eine längere Rast, bevor wir uns wieder in die Boote setzten. In der Ryck-Mündung war ordentlich Kabbelwasser, so dass es mich sofort reute, die Spritzdecke nicht aufgezogen zu haben. Nach dem ersten Drittel der Wieck-Querung war ich gut nass, obwohl weder Boot noch Fahrer an die Grenze gelangt waren. Ich muss einfach beim Puffin mit Spritdecke fahren, egal wie warm es ist.


DaenischeWieck2007_RastInWieck.jpg

Nach dem feuchten ersten Drittel wurde es dank Landabschattung ruhiger. Holger fuhr mir mit seinem Boot locker davon, aber daran bin ich ja mittlerweile gewöhnt. Ein Puffin ist halt kein Seekajak. Nach einer kurzen Rast am sandigen Ufer fuhren wir zur "Lanke", der flachen Landspitze im Norden der Wieck. Hier lagen wir eine gute Stunde in der Sonne und genossen den Tag.

Zurück ging es auf direkter Linie, mit Wind und Welle von achtern. Manchmal hatte ich Mühe, den Puffin auf Kurs zu halten. Aber trotz allem war es spassig, so die Wellen runter zu surfen. Auch wenn sie nur ganz kein waren. In der Ryck-Mündung war das Wasser dann auch recht ruhig, und wir landeten nochmals in Wieck an. Holger hatte mir von einem "Bratkartoffel-Outlet" erzählt, den musste ich unbedingt noch besuchen. Eigentlich ist es ein Fisch-Imbiss, aber man kann auch nur Bratkartoffeln essen. Nach der Stärkung fuhren wir flussauf bis unter der Fussgängerbrücke in Greifswald durch. Sozusagen eine Ehrenrunde zum Abschluss, bevor wir die Boote an der Slipanlage der Werft an Land setzten. Viel Sonne und Wasser, ein Tag nach meinem Geschmack.

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