Altmühlsee (2006)
Aus KramerOnTour
Peter (Eingeborener Augsburger, lebt derzeit in Hamburg) besuchte mich Dienstags spontan und lud mich zum Kite-Start-Helfen an den Altmühlsee ein. Wenn mich schon jemand hinfährt, fahr' ich natürlich auch auf dem Altmühlsee mit dem Kajak. Oder eben nicht...
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Als 1,5-Tage-Ausflug geplant (Donnerstag Nachmittag hin und Freitag mittag zurück) disponierte Peter am Mittwoch abend um. Unchristliche 8 Uhr morgens wollte er mich am Donnerstag, den 27.04.2006, nun abholen und Nachmittags weiterfahren nach Hause. War mir auch recht, also erwartete ich Peter für 8 Uhr (Peterzeit). Pünktlich 1,5 Stunden nach 8 Uhr erschien er denn auch und ab ging's zum See.

Kalt war's ganz erbärmlich, und statt schnell ins Boot zu klettern musste ich mich auf das Heck setzen, weil der linke Fuss nicht aus dem Wasser wollte (ich weiss nicht genau, warum). Das wurde mir natürlich zum Verhängnis und ich verlor das Gleichgewicht. Platsch, bis zur Brust im Wasser gesessen. Peng, Automatik-Schwimmweste aufgeblasen. Spring, aus dem Wasser an Land. Dank idealem Surf-Wind (schräg auflandig) blieben Boot und Ausrüstung vollständig erhalten. Nichts wie das Boot raus aus dem Wasser, ausleeren und die nassen Klamotten ausziehen.
Wegen dieses kurzen Vergnügens habe ich dann erstmal in Peter's Bus gesessenen und meine Sachen ausgewrungen. Warme Socken und lange Hose waren ja noch da, nur T-Shirt und Pulli lieh' ich mir von Peter (vielen Dank dafür nochmal). Nachdem ich das halbe Boot bereits eingeladen hatte, kam Peter vom See runter: "Habe mein Brett verloren, jetzt muss ich erstmal einen langen Spaziergang machen!". Was für ein Tag.
Bis Peter mit seinem Brett wieder am Surf-Zentrum ankam, war es Zeit zum Aufbrechen. Das Boot war samt nassen Klamotten schon lange verpackt, aber trotz Action und warmen Sachen wurde mir nicht recht warm. Als Peter mich am Bahnhof in Gunzenhausen absetzte, war gerade der Zug nach Treuchtlingen abgefahren. Etwa eine Stunde warten im Bahnhofsshop, wenigstens mit Kaffee. Dann hatte der Zug auch noch 10 Minuten Verspätung, also wurde der Anschluss in Treuchtlingen nicht erreicht. Nochmal 50 Minuten warten im Bahnhofshop mit Kaffee und Butter-Laugenstange. Um 19 Uhr war ich dann endlich daheim. An manchen Tagen klappt einfach alles. <div style="clear:both" />

